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#4 Wochenrückblick Zukunft Digitales 27. Nov. – 01. Dez. 17

#4 Wochenrückblick Zukunft Digitales 27. Nov. – 01. Dez. 17

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Mein Kommentar zu den wichtigsten digitalen Themen der letzten Woche:



+++ POLITIK +++

Digitalminister in der GroKo. Mit Martin Klingbeil ist nun auch ein renommierter SPD-Netzpolitiker der Meinung, dass die Kompetenzen bei einem Digitalminister gebündelt werden sollten (handelsblatt.com berichtete). Besteht also doch Grund zur Hoffnung? Andererseits will die Union nach wie vor die Koordination der Digitalisierung im Kanzleramt bündeln. Es bleibt also spannend.

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Konferenz Berufsbildung 4.0. Mit dem Programm Berufsbildung 4.0 fördert das Bundesbildungsministerium den Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung. Beispielsweise werden digitale Lernspiele und Simulationen für die Pflegeausbildung entwickelt. Die noch amtierende Bundesregierung veranstaltete vom 28. bis 29. November in Leipzig dazu eine Konferenz, um neue Anforderungen in der Berufsbildung zu ermitteln. Mehr als 450 Experten aus Betrieben, Berufsschulen, Wissenschaft und Politik nahmen daran teil (bundesregierung.de). Die neue Bundesregierung ist nun gefordert dafür zu sorgen, dass diese Ansätze noch stärker in die Fläche getragen werden.

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Online-Selbsttest zur DSGVO. Nach wie vor fühlt sich der Großteil der Unternehmen noch nicht ausreichend vorbereitet auf den 25. Mai 2018, wenn die Datenschutz-Grundverordnung rechtsverbindlich wird. Das Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht schafft Abhilfe. In einem Selbsttest mit 28 Fragen können Unternehmer ermitteln, wie gut sie vorbereitet sind und was noch zu tun ist (lda.bayern.de/tool/start.html)

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Breitbandausbau zu viel Regulierung? Der Bundesverband Breitbandkommunikation stellt in einem Strategiepapier fest, dass 80 Prozent der Investitionen in Glasfasernetze von Wettbewerbern der Deutschen Telekom getätigt wurden. Zudem behindere der aktuelle Regulierungsansatz den verstärkten Glasfaserausbau brekoverband.de. Die künftige Bundesregierung ist hier gefordert Lösungen zu entwickeln.

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Grundgesetzänderung für Cyber-Gegenschläge. Das Bundesinnenministerium prüft, ob für Cybergegenangriffe, sprich den Angreifer soweit lahmzulegen, dass von ihm keine Gefahr mehr ausgeht, das Grundgesetz geändert werden muss (derstandard.de u.a. berichteten). Fakt ist, den klassischen Angriffskrieg eines fremden Staates auf einen anderen mit konventionellen Waffen und Armeen gibt es kaum noch. Heute sind die Angreifer Gruppen, Zellen, Unternehmen oder Einzeltäter, die verstärkt das Internet nutzen, um sich zu koordinieren und auch als Waffe. Eine Grundgesetzanpassung an die neue digitale Realität erscheint mir deshalb als sehr plausibel.

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+++ SOZIALE NETZE +++

Fakenews Campaigner. Die Zahl der Anbieter von Fakenews-Kampagnen ist in den letzten Jahren massiv gewachsen. Dabei geht es nicht nur um politische Einflussnahme sondern auch um Kampagnen gegen Firmen oder um gefälschte Kundenbewertungen (guter Bericht von digitalshadows.com). Online-Campaigner sind überall gefragt, da leuchtet es ein, dass sich auch auf der „dunklen Seite“ viel Geld verdienen lässt.

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Facebook als Selbstmordretter. Facebook hat eine neue Initiative gestartet. Um Selbstmorde zu verhindern, werden Nachrichteninhalte auf solche Absichten analysiert. Facebook will dann Freunde/Verwandte darüber informieren. In der EU wird das System aus Datenschutzgründen vorerst nicht aktiviert (br.de u.a. beichteten). Ich finde die Initiative begrüßenswert. Ein soziales Netzwerk ist seinen Nutzern und der Gesellschaft verpflichtet. Das gilt nicht nur für Fakenews, sondern auch für Verbrechen und wenn Menschen in Not sind.

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+++ BRANCHEN+++

Spielzeug digital voll im Trend. Die Spielzeugwarenhändler erwarten ein gutes Weihnachtsgeschäft mit 2 Prozent mehr Umsatz, im Vergleich zum Vorjahr. Voll im Trend sind Racing Drohnen, Fahrzeuge oder Flugobjekt zum „mitfahren“ bzw. „mitfliegen“, weil die Kamera die Sicht daraus auf die VR-Brille überträgt (bvspielwaren.de).

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Bitcoins Zukunftswährung? In Berlin gibt es immer mehr Läden, in denen man mit Bitcoins bezahlen kann. Der RBB liefert dazu sogar eine interaktive Karte. Bitcoins erfuhren in diesem Jahr eine extreme Wertsteigerung. Im November war 1 Bitcoin zeitweise 11.000 Euro wert. Der technische Ansatz der Währung ist zweifelsohne genial. Fraglich ist, aber ob Bitcoins die Währung der Zukunft sein kann ohne jegliche staatliche Regulierung und Kontrolle, da jede Währung auf Vertrauen basiert.

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Universitäten noch lange nicht digital. Laut einer aktuellen Umfrage des Hochschulmagazins UNICUM fehlt es an deutschen Universitäten nach wie vor an digitalen Lernangeboten, dass man Vorlesungen auch per Stream verfolgen kann (unicum.de). Das Heft, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, haben hier die Professoren in der Hand.

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+++PRODUKTHIGHLIGHTS+++

Wichteln digital. Per E-Mail, per Whatsapp und vieles mehr. Wichteln geht auch digital. Ob mit Freunden, Kollegen oder um neue Leute kennenzulernen. Eine gute Übersicht bietet vodafone.de

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Virtal Reality Browser. Amazon will Vorreiter in Sachen VR werden. Der Konzern stellte ein Entwicklertool vor, mit dem künftig ganz einfach per Drag&Drop VR-Anwendungen erstellt werden können, die in allen gängigen Webbrowsern laufen (vr-world.de berichtete). Das könnte dazu beitragen, dass VR massentauglich wird. Denn je mehr Anwendungen es gibt, desto mehr steigt die Nachfrage und Produktion der Datenbrillen, wodurch diese erschwinglicher werden.

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