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Das Potenzial politischer Jugendorganisationen

 


Foto: Christoph Schlesiger

Man kann von politischen Jugendorganisationen halten, was man will. Man kann auch von der Jungen Union halten, was man will. Allerdings sieht sich die JU vielen Anfeindungen und Schubladendenken ausgesetzt. Das Vorurteile nicht im luftleeren Raum entstehen, sondern irgendwo ihre Grundlage haben ist richtig.

Aber was die Junge Union Hamburg Mitte am Abend des 09. Februar auf die Beine gestellt hat, ist vorbildlich. Mit den geringen finanziellen und zeitlichen Ressourcen, die der Kreisverband und ihre 4 Initiatoren hatten (alle arbeiten Vollzeit und der Kreisverband finanziert sich nur durch Mitgliedsbeiträge & Spenden), wurde eine unterhaltsame und kurzweilige Abendveranstaltungen organisiert.

Da war der Veranstaltungsort das Grand Elysee. Ein schönes Gebäude mit einer ausgezeichneten Ausstattung, passend zu den Geladenen Gästen. Die Gäste waren Gesundheitsminsiter Hermann Gröhe, Oliver Tuszik, Vorsitzender der Geschäftsführung von Cisco Systems, dem Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse Dr. Jens Baas und dem Ärztlichen Direktor und Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf Professor Burkhard Göke.

Der Moderator Kevin Hänel schaffte es die Moderation unterhaltsam und zugleich auf gutem fachlichen Niveau sowie ausgewogen zu gestalten. Die Moderation war unglaublich gut vorbereitet, schaffte gedankliche Anregungen und wirkte nie verkrampft. Hinzu kam, dass die Initiatoren der Veranstaltung noch ein weiteres Element nach ca. einer Stunde eingestreut haben, um die Atmosphäre aufzulockern. In einem kurzen Tischgespräch wurde ein neues Projekt des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf vorgestellt. Und am Ende blieben immer noch Zeit für Publikumsfragen.

An diesem Beispiel wird deutlich, was politische Jugendorganisationen leisten können und welches Potenzial sie haben. Vier junge Menschen haben sich mit einem politischen Thema intensiv auseinandergesetzt, sich überlegt eine hochkarätige Veranstaltung zu organisieren und die Infrastruktur der Jugendorganisation genutzt, um namhafte Gäste einzuladen und gleichzeitig ein breites Publikum angesprochen. So gelingt es junge Menschen für Politik zu begeistern und Demokratie am Leben zu halten.

Markus Ruschke

Markus Ruschke

Public Affairs-Consultant bei elfnullelf GmbH
Studierter Politikwissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit dem Schwerpunkt auf Politische Systeme. Arbeitet seit Mitte November 2016 bei elfnullelf GmbH als Public Affairs-Consultant und kümmert sich um die gesundheitspolitischen Themen.
Markus Ruschke

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